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Leuchtende Blätter

Wanderung durch den Buchenwald Grumsin

Wald und Wasser: Mehrere Seen, gibt es im Buchenwald Grumsin (im Bild der Buckowsee). Foto: Deike UhtenwoldtFOTO: Deike Uhtenwoldt

Angermünde. Sobald die tief stehende Sonne es ein wenig durch die Wolken schafft und die goldgelben Blätter zum Leuchten bringt, darf Wanderführer Hesse schweigen. Dann zücken seine Gäste Kamera oder Smartphone.

Jan Hesse hat Zeit. Mehr als drei Stunden für eine Strecke von nicht mal sieben Kilometern - da ist sogar noch die Kaffeepause drin, Fotosessions und Fragen sowieso.

„Was bedeutet der Name Grumsin?“, will eine Besucherin aus Berlin wissen. Das ist so ziemlich die einzige Frage, bei der Hesse passen muss, obwohl sie bei fast jeder Führung, die der Natur- und Landschaftspfleger im Auftrag des Naturschutzbundes (Nabu) macht, auftaucht: „Ich habe in all den Archiven und Bibliotheken, die ich dazu befragt habe, keine Erklärung gefunden.“

Fest steht, dass die kleine Siedlung Grumsin einst an einem viele Kilometer langen Zaun entstand und nur eine einzige Funktion hatte: die Instandhaltung eben dieses Zaunes, der ein kurfürstliches Jagdgebiet schützen sollte. Auch in der DDR gehörte der Wald zu einem ausgedehnten Staatsjagdgebiet.

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