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Neue TV-Geräte

8K und Zappen per Sprache - Fernsehtrends der IFA

Zappen per Sprachkommando ist bald Realität. Bei LGs aktuellen ThinQ-Modellen gibt es bis Jahresende den Google Assistant per Update hinzu. Foto: Franziska GabbertFOTO: Franziska Gabbert

Berlin. Die können eigentlich nur verrückt sein. Die - das sind die Fernseherhersteller. Und warum verrückt? Weil sie in diesem Jahr auf der Technikmesse IFA in Berlin (31. August bis 5. September) den nächsten Technologiesprung durch die Messehallen jagen.

Ob TCL, Samsung, Sharp oder LG - während sich die 4K-Auflösung im deutschen Wohnzimmer gerade ihren Platz erkämpft, heißt es bei den Anbietern schon „Die Zukunft ist 8K“. Das bedeutet: 7680 zu 4320 Pixel und damit 33 Millionen bunt leuchtende Bildpunkte auf dem TV-Bildschirm.

Aber brauchen wir diese ganzen Pixel wirklich? Echtes 8K-Material in voller Auflösung ist noch seltener als 4K-Filme, die erst bei einigen Streamingdiensten und auf der spärlich verbreiteten UHD-Blu-ray verfügbar sind. Die meisten Internetleitungen sind nicht schnell genug zum Streamen von 8K, vom Aufnehmen und Speichern solcher hochauflösenden Videofilme ganz zu schweigen.

Entsprechend ist 8K für den Analysten Fernando Elizalde vom Marktforscher Gartner eher ein langfristiges Thema: „Ich glaube es wird noch dauern, bevor wir es außerhalb Japans sehen.“ Erste Versuche mit echten 8K-Aufnahmen laufen zum Beispiel beim japanischen Fernsehen NHK, wo Olympische Spiele in 8K gefilmt werden.

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