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Übergriffige Gesellen

Apps in die Schranken weisen

Den entscheidenden Hinweis, ob eine App seriös ist oder nicht, können oft schon die Bewertungen im Play Store geben. Foto: Andrea Warnecke FOTO: Andrea Warnecke

Berlin. Benötigt eine Fitness-App wirklich Zugriff auf die Kamera? Und muss die Wasserwaagen-Anwendung wirklich den Kalender und die Kontakte lesen? Wie übergriffig eine App sein darf, sollten sich Smartphone-Nutzer vor der Installation gut überlegen.

Denn klar ist: Viele Anwendungen greifen sich so ziemlich alle Daten vom Mobilgerät, die sie kriegen können - auch sensible. Schadsoftware kann über den Zugriff aufs Telefon aber auch hohe Kosten durch das Anwählen von Nummern oder das Versenden von SMS erzeugen.

Häufig sagt schon die Art der Zugriffsrechte, die eine App verlangt, etwas über ihre Seriosität aus. „Wenn die App zu viele Berechtigungen fordert, die nicht dem eigentlichen Zweck der Anwendung dienen, würde ich davon abraten. Das gilt insbesondere dann, wenn das Handy sowohl für private als auch berufliche Zwecke genutzt wird“, sagt Karolina Wojtal, Juristin beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland.

Doch wie erkennt man zwielichtige Apps?

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