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Aller chemischen Behandlung zum Trotz: Unzerstörbar sind die Smartphonegläser nicht. Jeder Nutzer mit „Spider-App“ kann davon ein Lied singen. Die Härtung schützt zwar vor vielen Schadensszenarien, aber es braucht nur genug Kraft auf kleiner Fläche, und auch das beste Glas springt. Aber warum - von den bereits erwähnen Vorteilen bei Funk und drahtloser Ladung - setzen die Hersteller auf Glas?

„Kunststoff wäre auch gegangen“, sagt Dirk Lorenz von der Stiftung Warentest. „Aber es geht halt um das hochwertige Aussehen“. Displays, die scheinbar um die Ecke fließen, schlanke Formen oder eine Rückseite ohne Durchbrüche lassen sich mit Glas elegant erreichen.

Nicht immer geht das gut, nicht nur im Alltag sondern auch im Härtetest der Stiftung Warentest. Sie testet in ihrer gefürchteten Falltrommel die Stabilität von Smartphones und prüft verbautes Glas auf Kratzfestigkeit. Was Dirk Lorenz festgestellt hat: Nicht alle Smartphones aus Glas schneiden hier gleich gut ab, aber auch nicht alle Glastelefone schneiden schlecht ab. Ein wenig liegt das am Design. „Durch das abgerundete Design fallen einige Geräte leichter auf Glas.“ Warum dabei manche Geräte eher splittern als andere, hängt am Ende von vielen Faktoren ab, sagt der Warentester.

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