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Highspeed

Fast jeder 2. Haushalt ans sehr schnelle Internet angebunden

Sehr schnelles Festnetz-Internet ist in immer mehr Haushalten in Deutschland möglich. Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa FOTO: Sebastian Willnow

Köln. Wer in Deutschland im Internet surft, kann immer häufiger auf sehr schnelle Verbindungen zurückgreifen.

Die Zahl der erreichbaren Gigabit-Anschlüsse werde von Anfang bis Ende dieses Jahres von 11,1 auf schätzungsweise 19 Millionen steigen, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens Dialog Consult im Auftrag des Verbandes der Anbieters von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Damit ist es in fast jedem zweiten der circa 42 Millionen Haushalte in Deutschland möglich, Daten in einem Tempo von einem Gigabit pro Sekunde zu übertragen.

Allerdings nutzt nur etwa jeder vierte Haushalt die schnellen Leitungen, also 4,8 Millionen - beim Rest sind sie inaktiv. Zu Jahresbeginn waren es der Studie zufolge noch 3,3 Millionen.

Selbst wenn die Leitungen aktiviert wurden, heißt es nicht, dass sich die Kunden für einen Highspeed-Vertrag entscheiden und dementsprechend tiefer in die Tasche greifen. Tatsächlich surfen der Studie zufolge nur 1,2 Millionen Haushalte mit mehr als 0,25 Gigabit pro Sekunde im Download. Die Erklärung hierfür: Viele Kunden entscheiden sich auf den Gigabit-Leitungen für eine billigere Vertragsvariante, die nur ein Tempo von bis zu 0,25 Gigabit pro Sekunde vorsieht oder weniger. „Es gibt Leute, die haben zwar den Anschluss, aber die sagen, „das brauche ich nicht, ich brauche nur eine kleinere Bandbreite““, sagt Studien-Autor Torsten Gerpott.

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