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Social-Media-Studie

Netzwerk-Stress kann zu Sucht führen

Posten, daddeln, chatten - die Aktivitäten in einem Social-Media-Netzwerk sind vielfältig. Mal ermöglichen sie Flucht vor Stress, mal sind sie aber auch die Ursache. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn FOTO: Franziska Gabbert

Bamberg. Wer sich von sozialen Netzwerken gestresst fühlt, könnte sie weniger oder gar nicht nutzen. Doch stattdessen wechseln manche lediglich die Netzwerkfunktion. Das haben Wissenschaftler der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und Lancaster (Großbritannien) herausgefunden.

Bei Facebook beispielsweise gibt es neben der Möglichkeit, Beiträge zu posten, ganz unterschiedliche weitere Funktionen und Angebote – vom Chatten über das Posten von Bildern bis zu Online-Spielen. Doch damit entziehen sich Opfer von Social-Media-Stress den Ursachen des Problems - ohne aber das Medium zu verlassen, auf dem es entstanden ist.

Vom Posten ins Daddeln

Die Forscher haben die Gewohnheiten von 444 Facebook-Nutzern untersucht . Ein Ergebnis: Sobald Aktivitäten wie Chatten, das Lesen der Nachrichten-Feeds oder das Posten von Updates zu Stress führten, wechselte ein Teil der Probanden zu einer anderen Aktivität innerhalb des Netzwerks.

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