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Vorsicht Preisfalle

Preisansagen für internationale Handygespräche kommen zurück

Bei der Displayanzeige +387 handelt es sich um die Landesvorwahl von Bosnien-Herzegowina (00387). Beim schnellen Hinschauen kann man sie leicht mit deutschen Ortsvorwahlen verwechseln, die mit 0387 beginnen. Foto: Sebastian Gollnow FOTO: Sebastian Gollnow

Bonn. Zum Schutz vor teuren Handy-Kostenfallen führt die Bundesnetzagentur bei bestimmten internationalen Vorwahlen die Pflicht zur kostenlosen Preisansage wieder ein.

Dies gilt für 56 Länder, deren internationale Ländervorwahl bei einem schnellen Blick aufs Display leicht mit einer deutschen Ortsvorwahl verwechselt weden können. Ein Beispiel ist der Behörde zufolge Madagaskar (Vorwahl: 00261), was leicht mit Koblenz (0261) verwechselt werden kann.

Eine zunächst auf ein Jahr befristete Verpflichtung zur Preisansage bei internationalen Vorwahlen mit Verwechslungsgefahr war zum 31. Dezember 2018 ausgelaufen. Allein im Januar 2019 seien dann 14.000 Beschwerden von Verbrauchern zu sogenannten Ping-Anrufen bei der Bundesnetzagentur eingegangen - der Behörde zufolge ein neuer Rekord.

Vor diesem Hintergrund werde die Preisansage nun erneut angeordnet . Sie muss von den Mobilfunknetzbetreibern und Mobilfunkanbietern bis spätestens 1. März 2019 umgesetzt werden.

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