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Lustig, lebhaft, laut

Die Papageiengattung namens „Unzertrennliche“

Den Namen haben die Unzertrennlichen nicht von ungefähr: Ihrem Partner sind sie meist lebenslang treu. Foto: Jens SchierenbeckFOTO: Jens Schierenbeck

Bonn. Clever sind sie, die angeblich so „Unzertrennlichen“. Sie können sogar Kunststücke lernen, wie einen kleinen Fußball mit dem Schnabel ins Tor zu schubsen, Salti zu schlagen oder auf Kommando einen Becher umzukippen.

Auch Tierarzt Klaus Kutschmann aus Magdeburg weiß aus Erfahrung, dass diese Papageien sehr intelligent sind. Er hat sie früher gehalten und kennt daher ebenso die Nachteile dieser Tiere, die ihren Namen ihrer meist lebenslangen Treue zum Partner verdanken. „Sie sind unheimlich laut. Sobald es hell wird, geht es los - also im Sommer ab halb fünf Uhr morgens.“

Das deckt sich mit der Einschätzung der Bundesanstalt für Landwirtschaft in Bonn. „Es sind sehr lebhafte, neugierige und durchaus auch laute Papageien“, heißt es dort. Deshalb sollte ihnen der Halter einiges zur Beschäftigung bieten.

„Unzertrennliche“ (Agaporniden) leben unter anderem auf der Vogelburg im Taunus. Dort haben sie wie viele andere Papageien ein neues Zuhause gefunden. „Ursprünglich kommen die Unzertrennlichen aus Afrika“, sagt der Eigentümer der Vogelburg, Hans Gerd Steiner. Im Englischen heißen sie „Lovebirds“. Denn die Vögel verbringen täglich viel Zeit mit ihrem Partner. Sie kuscheln mit ihm und pflegen sich gegenseitig das Gefieder.

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