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Heimische Arten schwinden

Es schlängelt in Deutschland - Immer mehr ausgesetzte Exoten

Exotische Schlangenarten wie die Boa Constrictor werden immer wieder in Deutschland ausgesetzt und landen in Tierheimen. Foto: Axel HeimkenFOTO: Axel Heimken

Frankfurt. Schlangen bleiben meist im Verborgenen und haben anders als Vögel, Hunde oder Katzen ein echtes Imageproblem. Nach biblischer Erzählung war es eine Schlange, die Eva im Paradies verführte, von der verbotenen Frucht zu essen.

Und wer mit gespaltener Zunge spricht, betrügt.

Zuletzt kamen die Schlangen in Deutschland aber aus ihren Verstecken: An einem See in Meerbusch bei Düsseldorf wurde eine Gelbe Anakonda gefangen, auf einer Straße in Hennweiler (Rheinland-Pfalz) eine Würgeschlange gesichtet. Am Donnerstag wurde sogar eine zwei Meter lange und neun Kilogramm schwere Boa constrictor auf einem Spielplatz in Berlin gefangen.

Solch exotische Exemplare sind zumeist ausgebüxt oder wurden ausgesetzt - die Zahl dieser Fälle häuft sich. Einheimische Arten sorgen dagegen nur äußerst selten für Wirbel, und ihr Bestand ist Experten zufolge rückläufig.

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