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Lebensretter Artgenosse

So funktioniert Blutspende von Hund zu Hund

Mischlingshündin Fabi musste notoperiert werden und brauchte eine lebensrettende Blutspende. Bei der Nachuntersuchung machte sie einen fitten Eindruck. Foto: Marie von der Tann/dpa-tmn FOTO: Marie von der Tann

Berlin. Eines Mittags begann Mischlingshündin Fabi plötzlich zu zittern und brach unvermittelt zusammen. Mit ihrer Hündin im Arm suchten die Besitzer Thomas Kurz und Dirk Bukow sofort die Tierklinik der Freien Universität in Berlin auf.

Dort erlebten sie alles wie in Trance: Allgemeinuntersuchung, Blutabnahme, Ultraschall. Schnell stand fest: Fabi litt an einem Milztumor, der geplatzt war. Die Hündin verlor Unmengen Blut, musste notoperiert werden und brauchte eine lebensrettende Spende - Blut von einem fremden Hund. Schon sieben Tage später ging es Fabi wieder blendend. Zu den Mahlzeiten gab es zwar längere Zeit einen beachtlichen Medikamentencocktail, aber sie lebt.

Der Tumor war gutartig und hat nicht gestreut. Die Blutwerte sind heute weitgehend okay. Für Bukow und Kurz ein kleines Wunder. Sie sind unendlich dankbar für die Transfusion, ohne die Fabi gestorben wäre.

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