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20. Juli 1944

Der Cottbuser, der beim Attentat auf Hitler starb

Das Grab von Heinrich Berger und seiner fünfzig Jahre nach ihm verstorbenen Frau Elisabeth in Cottbus. FOTO: LR / Daniel Roßbach

Cottbus. Der Cottbuser Heinrich Berger wurde am 20. Juli 1944 beim Stauffenberg-Attentat auf den Diktator Adolf Hitler getötet. Sein Grab in Cottbus wird noch immer gepflegt. Umstritten ist, wie Bergers Rolle im Nationalsozialismus einzuordnen ist.

Vor 75 Jahren, am 20. Juli 1944, ereignete sich das Attentat auf Adolf Hitler, dem in der Zeit nach dem Ende des Nazi-Regimes am meisten Aufmerksamkeit geschenkt wurde: In Hitlers Hauptquartier, der Wolfsschanze in der Nähe von Rastenburg (damals Deutsches Reich, heute Kętrzyn in Polen), platzierte Claus Schenk Graf von Stauffenberg bei einer Besprechung eine Bombe.

Statt Hitler, der leicht verletzt wurde, starben dabei vier andere Männer. Unter ihnen war neben drei Militärs auch der einzige zivile Teilnehmer der Konferenz: der in Cottbus geborene Heinrich Berger. Er arbeitete in den Lagebesprechungen für Hitler als Stenograf.

Hitler-Attentat am 20. Juli 1944. Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ bei Rastenburg, Ostpreußen: Inneres der zerstörten „Lager-Baracke“. FOTO: Bundesarchiv / unbekannt
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