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Das undatierte Archivbild zeigt Werner Lotze. Er hat der zweiten RAF-Generation angehört. Zehn Terroristen sind ab 1980 in der DDR untergetaucht. Sie haben mit Hilfe der Stasi ein bürgerliches Leben geführt. Am 14. Juni 1990 wurde Lotze er in Senftenberg festgenommen. FOTO: dpa / picture-alliance / dpa

Die hat eine mörderische Vorgeschichte: Werner Lotze war zwar erst im August 1978 zur zweiten Generation der RAF gestoßen. Im September wurde er mit den RAF-Mitgliedern Angelika Speitel und Michael Knoll in einem Wald bei Dortmund bei Schießübungen erwischt - und zum Mörder. Bei einem Schusswechsel mit Polizeibeamten wird der Polizeimeister Hans-Wilhelm Hansen getötet. Lotze entkommt. Im Juni 1979 verübt er gemeinsam mit Susanne Albrecht und Rolf Clemens Wagner im belgischen Obourg einen Sprengstoffanschlag auf den Wagen des Nato-Oberbefehlshabers Alexander Haig. Der bleibt unverletzt.

Auch die RAF-Terroristin Susanne Albrecht wird 1980 in die DDR eingebürgert. Unter dem Namen Ingrid Jäger zieht sie nach Cottbus - in eine Plattenbauwohnung an der Leninallee in Sachsendorf. Sie arbeitet an der Ingenieurhochschule als Englisch-Übersetzerin. Drei Jahre sind da seit ihrer Beteiligung an der misslungenen Entführung des Chefs der Deutschen Bank in Oberursel bei Frankfurt/Main vergangen.

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