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Martin Schuster bestätigt, dass Heinekens wirtschaftlicher Erfolg als Gutsherr zu großen Teilen auf die Unnachgiebigkeit gegenüber seinen Untertanen zurückzuführen sei. „Eine Eigenschaft, die die Gräfin Brühl in einem Brief an Heineken eigens bewundert hatte“, so der Kunsthistoriker.

Dem stehen jedoch große Verdienste gegenüber: Heineken wandelte Altdöbern in ein vorbildliches Mustergut um. Er ließ das Schloss umbauen, die ortsansässige Papiermühle ausbauen und fügte dem Gut eine Brauerei, einen Gasthof und ein Warenhaus hinzu.

Einzig mit dem Vorhaben, für Altdöbern das Stadtrecht zu erhalten, scheiterte Heineken. Kursächsische Behörden lehnten sein Begehren 1769 ab.

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