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Hintergrund

Palynologen können auch Verbrechen aufklären

Palynologische Untersuchung zum Klostergarten in Neuzelle: Auszählung der Pollen unter einem Mikroskop FOTO: Magda Wieckowska-Lüth

Berlin. Pollenforscher helfen Historikern – und manchmal auch der Polizei.

Palynologie, „die Lehre vom ausgestäubten Staub“, ist als wissenschaftliche Methode 1916 von dem schwedischen Geologen Lennart von Post 1916 begründet worden. Heute helfen Palynologen nicht nur in der Geschichtsforschung. Auch in der Medizin, in der Honigforschung oder der Ökologie sind ihre Fähigkeiten gefragt. „Die Ausbreitung der Pflanzen wird vom Klima gesteuert. Aus den Abnahmen oder Zunahmen von bestimmten Pollentypen in einem Pollendiagramm können Rückschlüsse auf klimatische Veränderungen nach der letzten Eiszeit gezogen werden“, gibt Magdalena Wieckowska-Lüth ein Beispiel.

Und manchmal können die Pollenforscher auch helfen,  Verbrechen aufzuklären.   „In der Kriminalistik kann die Pollenanalyse Aufschluss geben, an welchem Ort ein Beweisstück oder ein Täter zum Zeitpunkt der Tat gewesen ist“, so die freiberufliche Forscherin.

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