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Lausitzer Geschichte

Vom Weltall in die Lausitz

Juri Gagarin und Valentina Tereschkowa in Brand. FOTO: Lausitzer Rundschau / Erich Schutt

Brand. Vor 55 Jahren flog Valentina Tereschkowa als erste Frau ins Weltall. Wenige Wochen später kam sie mit Weltraum-Pionier Juri Gagarin in die DDR. Hautnah dran war RUNDSCHAU-Fotograf Erich Schutt.

Am 16. Juni 1963 startete Valentina Tereschkowa an Bord von Wostok 6 vom Kosmodrom in Baikonur ins All. Sie war die erste Frau im Weltall und umkreiste die Erde 48-mal. In der Sowjetunion wurde sie dafür als Heldin gefeiert. Auch in der Lausitz gab es viele, die den dreitägigen Flug ins All verfolgten. Nach Juri Gagarin – Valentinas Vorbild – hatte die Sowjetunion einen weiteren Kosmonauten, der Weltgeschichte geschrieben hatte. Die Möwe (Tschaika) – so ihr Funkname – wurde zu einer Art Popstar der damaligen Zeit.

Und genau dieser Popstar sollte – zusammen mit Gagarin – wenige Wochen später in die DDR kommen. Was noch keiner wusste: Erster Stopp sollte am 17. Oktober die Lausitz sein.

Die LAUSITZER RUNDSCHAU hatte ihre Leser schon Tage zuvor auf den Besuch eingestimmt. Am Tag der Ankunft zierten Fotos der berühmten Gäste die Zeitung. „Herzlich Willkommen – Valentina und Juri!“ lautete die Schlagzeile. Die Redaktion hatte „exklusiv“ noch ein Grußwort von Generalleutnant Heinz Keßler, damals Stellvertreter des Ministers für nationale Verteidigung und Chef der Luftstreitkräfte, organisiert.

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