ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Eine Palynologin erforscht den Klostergarten von Neuzelle

Wenn Pollen Geschichte erzählen

Blick auf das Kloster in Neuzelle mit dem Klostergarten im Vordergund. FOTO: dpa / Patrick Pleul

Neuzelle. Das Kloster Neuzelle existiert seit 750 Jahren. Aushängeschild ist der barocke Klostergarten. Nur wie wurde der früher eigentlich genutzt? Um das zu klären, muss man eine Palynologin fragen.

Pollen sind den meisten Deutschen durch ihren Heuschnupfen bekannt. Der Blütenstaub kann aber noch mehr als nur Nasen kitzeln und Pflanzen bestäuben. Pollen können auch in der Geschichtsforschung nützlich sein. Wie? Das hat Magdalena Wieckowska-Lüth kürzlich bei der Jahrestagung der Brandenburger Landesarchäologen vorgestellt. Ihr spezielles Forschungsobjekt: der Klostergarten Neuzelle.

„Ursprünglich wurde der Garten um 1760 unter Einbeziehung einer Hangzone und der Oderniederung errichtet und gliederte sich auf einer Fläche von etwa fünf  Hektar in einen Abts- und einen Konventgarten, die ausschließlich Repräsentations- und Erholungszwecken gedient haben sollen“, erläutert die Forscherin im Gespräch mit der RUNDSCHAU.

top