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Ein Kloster seit 1268

Palynthologische Untersuchung zum Klostergarten in Neuzelle: Auszählung der Pollen unter einem Mikroskop FOTO: Magda Wieckowska-Lüth

Das Kloster Neuzelle ist heute das größte Barockdenkmal Nord- und Ostdeutschlands. Gestiftet wurde es allerdings bereits 1268 durch Heinrich III., Markgraf von Meißen. Die ersten Zisterzienser-Mönche zogen aber wohl erst ab 1280 ein. Die Bedeutung Neuzelles für die mittelalterliche Klosterlandschaft  war eher gering, wie sich dem Brandenburgischen Klosterbuch entnehmen lässt. Allerdings wurde Neuzelle nach der Reformation erst als letztes Kloster in Brandenburg säkularisiert und konnte als Ganzes erhalten bleiben.

Ihr heutiges Aussehen verdankt die Anlage einer barocken Umgestaltung ab 1650. Grund waren die Zerstörungen im Zuge des Dreißigjährigen Krieges. Abt Bernardus ließ die wiederaufgebauten Gebäude von italienischen Künstlern mit Fresken und Stuckaturen versehen. Sein Nachfolger ließ die Klosteranlage dann im Stil des süddeutschen Barocks umgestalten.

Gab es auch Gemüseanbau?

Palynthologische Untersuchung zum Klostergarten in Neuzelle: Entnahme der Bohrkerne FOTO: Magda Wieckowska-Lüth
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