ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Lausitzer Geschichte

Wer ist eigentlich dieser Josef an der Krippe?

So kennen wir den Josef, als Krippenfigur an der Seite Marias. Dieser hier enstand zwischen den Jahren 1919 und 1929 in der Werkstatt des damaligen Dombildhauers  von Osnabrück. FOTO: dpa / Friso Gentsch

Cottbus. Weihnachten steht vor der Tür. Zeit, auch in unserer Geschichtsserie einen Blick in die heilige Krippe zu werfen. Und zwar ganz nach hinten, da, wo oft ein wenig abseits der Heilige Josef steht. Wer ist er – und warum wird er in der Lausitz verehrt?

Das Jesuskindlein, Maria, die Hirten, Schafe, Engel – so kennen wir die Weihnachtskrippe. Ein wenig abseits dabei steht meist noch der Josef, ein wenig verloren. Denn, was ist er eigentlich? Zwar Marias Mann, aber nicht der Vater ihres Kindes. Das wurde laut christlicher Überzeugung vom Heiligen Geist gezeugt. Josef ist also bestenfalls das, was man heute einen sozialen Vater nennt.

In den vergangenen 2000 Jahren hat ihm das teils Spott, teils auch Verehrung eingebracht. Wer sich heute in Lausitzer Kirchen umsieht, wird vielfach auf den Heiligen Josef treffen – nicht nur an der Krippe im Stall. Denn Josef hat sich entwickelt: zum Schutzheiligen der Arbeiter, der Handwerker und Zimmerleute, der Ingenieure, Erzieher, der Reisenden und Obdachlosen.

Wer also ist dieser Josef? Werfen wir einmal einen Blick auf Darstellungen, die wir in der Lausitz finden.

top