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BBL-Showdown

Bayern setzen auf Heimvorteil - ALBA mit „großem Herz“

Im entscheidenden fünften Spiel wird die deutsche Meisterschaft entschieden. ALBAs Peyton Siva (r) geht lachend an Münchens Reggie Redding vorbei. Foto: Annegret HilseFOTO: Annegret Hilse

Berlin. Über die vergebene erste Titelchance ärgerten sich die Basketballer des FC Bayern nur kurz - und setzen im alles entscheidenden fünften Finale gegen ALBA Berlin nun voll auf den Heimvorteil.

„Letztlich hatten wir die Chance auf den Sieg, aber jetzt gibt es daheim ein weiteres Spiel. Und ich denke, dass wir dann die Meisterschaft holen“, sagte Münchens Trainer Dejan Radonjic vor dem heißen Playoff-Showdown am 16. Juni in eigener Halle.

Wie schwer es wird, das erste Double der Vereinsgeschichte zu gewinnen, wurde dem Pokalsieger spätestens beim 68:72 (34:29) in der Hauptstadt klar. ALBA glich in der hochklassigen Best-of-Five-Serie zum 2:2 aus und reist mit viel Selbstvertrauen zum letzten Saisonspiel. „Es ist an der Zeit, den Titel zu holen. Es kommt alles auf ein Spiel an, genau das wollten wir“, sagte US-Profi Luke Sikma, der wertvollste Spieler (MVP) der Bundesliga-Hauptrunde. Matchwinner am Mittwoch war aber Niels Giffey, der ohne Fehlwurf aus dem Feld und mit 20 Punkten einen Karriere-Bestwert verzeichnete.

Die Münchner vergaben den ersten Matchball, weil sie sich zu viele einfache Fehler leisteten und von ALBA deren Spiel aufzwingen ließen. „Es ist natürlich eine kleine Enttäuschung da, aber wir halten alle unsere Köpfe hoch“, sagte Nationalspieler Alex King. Teamkollege Danilo Barthel gab die Marschroute vor: „Schnell regenerieren, Fehler analysieren und dann alles reinwerfen in Spiel fünf.“

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