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Fussball

Bundestrainer Löw für neue Technikhilfe

ARCHIV - Fußball: WM-Qualifikation, Nordirland - Deutschland, Europa, Gruppenphase, Gruppe C, 9. Spieltag am 05.10.2017 in Belfast (Nordirland). Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw. (zu dpa «Löw: Brasilien wieder WM-Mitfavorit - «Von 7:1 blendend erholt»» vom 29.10.2017) Foto: Christian Charisius/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++FOTO: Christian Charisius / dpa

Berlin. Der Videobeweis ist Thema in der Nationalelf. Chefcoach Löw sieht positive Seiten. Toni Kroos übt Kritik.

Über den umstrittenen Videobeweis wird auch im Kreise der Fußball-Weltmeister intensiv diskutiert. Während sich Bundestrainer Joachim Löw und Verteidiger Mats Hummels trotz vieler kontroverser Schiedsrichter-Entscheidungen für die neue Technik aussprachen, hält Toni Kroos das Experiment, das am Freitag beim Länderspielklassiker gegen England fortgesetzt wird, praktisch schon für gescheitert.

„Ich fand das eine gute Idee bei Entscheidungen, die wichtig sind, wie Elfmeter, Platzverweis, Tor oder kein Tor. Aber wie sich das entwickelt, finde ich, war es einen Versuch wert, aber es wurde keine gute Lösung gefunden“, sagte der Mittelfeldstar von Real Madrid bei der Trikotpräsentation der Nationalmannschaft in Berlin.

Löw und Hummels sprachen sich hingegen trotz diverser Mängel für eine Fortsetzung aus. „Ein klares Ja von meiner Seite. Ich bin ein absoluter Befürworter. Wir sind noch in der Probierphase. Es dauert manchmal ein bisschen lange, manchmal wird eingegriffen, wo es gar nicht notwendig ist. Aber bei ganz, ganz wichtigen Entscheidungen, Rote Karte ja oder nein, Elfmeter ja oder nein, Tor ja oder nein, finde ich es gut. Dann macht er den Fußball gerechter“, sagte der Bundestrainer.

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