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Energie vor dem Endspiel in Braunschweig (mit VIDEO)

Mit Vollgas in den Hexenkessel

Nach dem Sieg gegen Aalen muss Energie für den sicheren Klassenerhalt auch in Braunschweig gewinnen. Die Stimmung ist explosiv – aber fokussiert. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Bei Energie Cottbus geht es vor dem Abstiegskampf-Endspiel im Trainig heiß her. Die Zuversicht in der Lausitz wächst.

„Glück auf!“ Luke Hemmerich kommt am Mittwoch so zum Training bei Energie Cottbus, wie man ihn auch auf dem Spielfeld kennt. Im Vollsprint rast der Cottbuser Neuzugang die Treppen hoch und wirft noch fröhlich den Bergmannsgruß in die Runde. Kein Wunder: Er stammt aus dem Ruhrgebiet, war zuletzt bei Erzgebirge Aue – und hier in der Lausitz gibt es ja auch noch genügend Kohlekumpel.

Eine Nachmittagseinheit beim FCE vor „einem ganz normalen Spiel“, wie Fabio Viteritti weismachen will. Der 25-Jährige gibt dann aber zu, dass die Situation vor dem Abstiegsendspiel bei Eintracht Braunschweig am Samstag (13.30 Uhr/LR-Liveticker) möglicherweise doch etwas spezieller ist: „Der Druck ist auf alle Fälle da. Aber wir können damit umgehen“, so der Mittelfeldakteur.

Wie ist die Stimmung vor diesem alles entscheidenden Spiel? „Gut“, sagt Routinier Tim Kruse und begründet: „Die ersten Steine sind vom Herzen gefallen durch den Sieg am Samstag. Jetzt sind wir guten Mutes.“ Dabei ist die Situation durchaus prekär: Energie muss trotz des hart erkämpften 2:1-Heimsiegs gegen Aalen nun am Samstag in Braunschweig erneut gewinnen, um den Klassenerhalt sicher aus eigener Kraft zu schaffen. Ein einziges Tor fehlt den Lausitzern, dann hätte schon ein Unentschieden bei der Eintracht gereicht. Daniel Bohl bestätigt: „Es hat sich für alle am Samstag ein bisschen negativ trotz des Sieges angefühlt. Es ist schon bitter, dass wir mit so einer Ausgangslage nach Braunschweig müssen. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass wir es schaffen können.“

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