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Landespokalfinale

Cottbus und Potsdam werben für „friedliches Fußballfest“ am Montag

Auf dem Platz und auf den Rängen soll es am Pfingstmontag fair zugehen. FOTO: Matthias Koch / Michael Hundt / Matthias Koch

Potsdam/Cottbus . Wenige Tage vor dem brisanten Finale um den Brandenburg-Pokal zwischen Energie Cottbus und dem SV Babelsberg haben die beiden Städte zu einer friedlichen Begegnung aufgerufen. Die Oberbürgermeister wünschen sich ein „friedliches Fußballfest“.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und sein Cottbuser Amtskollege Holger Kelch (CDU) erklärten am Mittwoch in einer Mitteilung: „Hass und Gewalt gehören nicht ins Stadion und nirgendwohin – auch nicht auf den Rasen oder auf die Ränge. Potsdam und Cottbus wünschen sich ein friedliches Fußballfest mit Emotionen und Toren, einen echten Pokalfight also.“

Die Regionalliga-Vereine spielen am Pfingstmontag (17.00 Uhr) im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion um den Landespokal.

In der Vergangenheit hatte es schlimme Krawalle gegeben. Ende April 2017 hatte ein Teil der Cottbuser Anhänger bei einem Auswärtsspiel im Karl-Liebknecht-Stadion rechte Parolen gerufen und den Hitlergruß gezeigt. Unlängst waren deshalb bei einer weiteren Partie keine Cottbuser Gäste-Fans in dem Potsdamer Stadion zugelassen.

(dpa/bob)
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