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Historisch junge Cottbuser Mannschaft

In jeder Beziehung außergewöhnlich war auch die Startformation der Gastgeber, die in der Regionalliga Nordost derzeit auf Tabellenplatz fünf liegt. Diese FCE-Startformation war außergewöhnlich jung. Mit dem erst 17-jährigen Tobias Eisenhuth und Niklas Geisler (18) bot Trainer Claus-Dieter Wollitz zwei absolute Youngster in der so wichtigen Mittelfeld-Zentrale auf. Es war vermutlich die jüngste Doppelsechs, gegen die der FC Bayern jemals in einem Pflichtspiel angetreten ist. Denn der Cottbuser Kader für die 4. Liga ist weiterhin eine Baustelle mit erheblichen Lücken. Von den 20 möglichen Plätzen auf dem Spielberichtsbogen konnte der FCE am Montagabend nur 17 besetzen. Mit Kapitän Dimitar Rangelov (36) und Florian Brügmann (26) waren gerade einmal zwei Spieler älter als 25 Jahre.

Der als Abwehrchef eingeplante Robert Müller ist nach seiner Rückenverletzung nach wie vor nicht fit. Stattdessen stemmten sich in der Innenverteidigung Jan Koch und Paul Gehrmann dem bayrischen Angriffswirbel entgegen. Und der Rekordmeister legte wenige Tage vor dem Bundesliga-Start gegen Hertha BSC wie erwartet druckvoll los. Bereits in der 14. Minute klatschte der Ball an die Latte, als Torhüter Lennart Moser doch noch die Fäuste an den Schuss von Robert Lewandowski bekam.

Energie hält lange das 0:0

Für den krassen Außenseiter war es von der ersten Minute an Spiel der vielen kleinen Schritte – doch diese Schritte lohnten sich. Minute um Minute hielt die von den Fans frenetisch angefeuerte Mannschaft das Remis gegen den haushohen Favoriten. Irgendwann hatte der FCE mit eigenem Geschick und auch etwas Glück die halbe Stunde vollgemacht, ehe Lewandowski im zweiten Versuch doch zum ersten Mal für München traf (32.).

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