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Kult-Trainer von Energie Cottbus feiert 75. Geburtstag

Geyer: „Was Cottbus ist, haben wir erschaffen“

Eduard Geyer wird 75. Die Trainerlegende der DDR und von Energie Cottbus ist zu einer Marke der Fußball-Bundesliga geworden, was nach der Wende nicht vielen Trainern aus dem Osten gelungen ist.FOTO: dpa / Sebastian Kahnert

Dresden. Den „Ede“ kennt jeder. Mit seiner knorrigen Art wurde Eduard Geyer zu einer Marke der Fußball-Bundesliga. Am Montag feiert der Aufstiegsheld von Energie Cottbus und letzte Nationaltrainer der DDR seinen 75. Geburtstag.

Als er endlich in der Beletage des deutschen Fußballs angekommen war, konnte sich Eduard Geyer einen seiner legendären Sprüche nicht verkneifen. „Die Bundesliga wollte mich nicht, also musste ich in die Bundesliga“, sagte er nach dem Aufstieg mit Energie Cottbus vor mehr als 19 Jahren. Markant, sarkastisch und kauzig. So war Geyer als Trainer – und so ist er es auch zu seinem 75. Geburtstag, den er am Montag feiert.

In den damaligen Worten steckte auch ein wenig Trotz. Er hatte sich schon deutlich früher als erst im Jahr 2000 in der Bundesliga gewähnt. „Das war schon verwunderlich für mich. Ich hatte Dynamo Dresden innerhalb von drei Jahren zur Meisterschaft geführt, wir waren 1989 im Halbfinale des Uefa-Pokals. Dann war ich Nationaltrainer und dachte mir, es wird sich schon ein Job in der Bundesliga finden. Doch der Schuss ging nach hinten los“, erinnert sich Geyer. Einer, der Ulf Kirsten und Matthias Sammer trainiert und mit groß gemacht hatte, stand plötzlich auf dem Abstellgleis.

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