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Fußball

Ein Sieg für die Breite des FCE

Daniel Stanese (l.) und Tim Kruse standen erstmals gemeinsam in der Startelf.FOTO: fotostand / Fotostand / Wagner

München. Trotz der Niederlage könnte die Partie in München wegweisend für Energie Cottbus sein. Denn es gab einige Umstellungen. Dabei geht es nicht nur um die Taktik, sondern auch um den Teamgeist.

Es war laut am Freitagabend im Münchner Stadtteil Giesing. So laut wie wahrscheinlich noch nie bei einem Auswärtsspiel von Energie Cottbus seit der Geburt dieser Mannschaft im Abstiegs-Sommer 2016. Die zurückliegenden Regionalliga-Partien wie zum Beispiel bei der TSG Neustrelitz oder Budissa Bautzen müssen den FCE-Profis im Nachhinein wie der Kick in einer Kathedrale der Stille vorkommen. Denn die 15000 Zuschauer im traditionsreichen Stadion an der Grünwalder Straße bildeten trotz Dauerregens eine prächtige und vor allem lautstarke Kulisse beim Aufsteigerduell zwischen 1860 München und dem FCE. Die Löwen setzten sich am Ende verdient mit 2:0 (1:0) durch, weil sie insgesamt das wuchtigere Team waren.

Trotz dieses enormen Lautstärkepegels in Giesing war aber auch die Botschaft von FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz nicht zu überhören. Sie lautete: Sein Team habe zwar verloren und dabei vor allem aus den vielen Standardsituationen vor dem Münchener Tor zu wenig Kapital geschlagen. Es habe sich jedoch gleichzeitig auch zumindest einen Teilsieg erkämpft, der in den kommenden Wochen noch ganz wichtig werden könnte – einen Sieg für die Breite des Kaders.

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