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Fußball

Ellenbogen von Grimaldi tut Energie weh

Adriano Grimaldi (r.) ist ein Toptransfer für 1860 München.FOTO: Eibner-Pressefoto / EIBNER/Florian_Schust

München. Einen wuchtigen Spieler wie Adriano Grimaldi hatte Energie Cottbus bei der Niederlage in München nicht in seinen Reihen. Dass der Löwen-Stürmer überhaupt bis zum Ende mitwirken durfte, sorgte jedoch für Unmut beim FCE.

Er ackerte, er foulte, er gestikulierte, er fiel theatralisch hin – er spielte aber eben auch den feinen Pass zum entscheidenden zweiten Treffer beim 2:0 (1:0)-Sieg von 1860 München gegen Energie Cottbus: Der wuchtige Löwen-Stürmer Adriano Grimaldi tat dem FCE am Freitagabend vor 15000 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße richtig weh.

Dabei konnte sich Grimaldi beim Schiedsrichter bedanken, dass er überhaupt bis zum Schluss mitwirken durfte. Denn nach der gelben Karte kurz vor der Halbzeitpause wandelte der 27-Jährige mit seiner kantigen Spielweise permanent am Rande des Platzverweises.

Aus Sicht von Energie-Verteidiger Lasse Schlüter war das Maß sogar überzogen. „Wenn ein Spieler schon Gelb hat und dann noch mehrere Fouls macht, dann muss er irgendwann auch mal mit Gelb-Rot bestraft werden. Trotzdem will ich unsere Niederlage nicht auf die nicht gegebene rote Karte schieben“, erklärte Schlüter.

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