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Fußball

Energie Cottbus freut sich auf großen Druck

Im Januar kassierten Energie und Fabio Viteritti (M.) eine 0:4-Heimniederlage gegen den 1. FC Magdeburg. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Das Spiel beim 1. FC Magdeburg an diesem Samstag wird ein Härtetest für den FCE. Denn die erfolgreichen Abläufe wurden bislang nur in der Regionalliga geprobt. Wie kommt die Mannschaft mit größerer Gegenwehr klar?

Die vergangene Saison hat eigentlich keine Fragen offengelassen. Energie Cottbus stürmte mit der spitzenmäßigen Ausbeute von 89 Punkten auf den Regionalliga-Thron, holte sich den Brandenburger Landespokal und schaffte als krönenden Höhepunkt einer überaus erfolgreichen Spielzeit dann auch wie geplant den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga. Doch gerade wegen dieser beeindruckenden Bilanz stellen sich für die bevorstehende Saison 2018/19 wichtige Fragen: Wie kommt die Mannschaft jetzt mit der deutlich größeren Gegenwehr in der dritthöchsten Spielklasse klar? Wie geht sie mit dem Druck um, dem die Defensive künftig ausgesetzt sein dürfte? Und nicht zuletzt: Wie kann sich 19-Tore-Stürmer Streli Mamba gegen Kontrahenten wie Eintracht Braunschweig und den 1. FC Kaiserslautern durchsetzen?

Wichtige Antworten auf diese Fragen soll das fünfte und wahrscheinlich letzte Testspiel an diesem Samstag gegen den 1. FC Magdeburg liefern. Das Duell mit dem Zweitliga-Aufsteiger wird um 14 Uhr in Barleben angepfiffen (LR-Liveticker, MDR-Livestream). „In den vergangenen beiden Jahren in der Regionalliga sind wir nur selten unter Druck geraten. Deshalb ist es wichtig zu sehen, wie das Team funktioniert, wenn wir auf stärkere Gegner treffen“, sagt FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Seit dem Neuaufbau im Sommer 2016 haben sich viele Mechanismen innerhalb der Mannschaft entwickelt. Sie ist zu einer harmonischen Einheit zusammengewachsen. Die Rädchen der einzelnen Mannschaftsteile greifen mittlerweile erfolgreich und effektiv ineinander.

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