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Vor drei Jahren erlebte Energie Cottbus ein Drama

Das Spiel, über das niemand gern spricht

Mai 2016: Energie verliert am letzten Spieltag zu Hause gegen den FSV Mainz 05 II mit Daniel Bohl 2:3 und steigt ab. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Energie Cottbus will mit einem Sieg gegen Aalen am Samstag den Klassenerhalt perfekt machen. Vor drei Jahren endete der Versuch in einer ähnlichen Situation mit dem wohl größten Trauma in der Vereinsgeschichte. Jetzt gilt es, daraus zu lernen.

An diesem Samstag ist es also wieder soweit. Im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga hängt für Energie Cottbus so viel von diesem letzten Heimspiel der Saison ab. Mit einem Sieg in der Partie gegen den VfR Aalen (13.30 Uhr, Stadion der Freundschaft) kann der FCE im besten Fall schon einen Spieltag vor dem Saisonende den Klassenerhalt feiern. Andernfalls droht eine Woche ­später ein  Zitterfinale bei Eintracht Braunschweig.

Nicht wenige Menschen in der Region fühlen sich in diesen Tagen an ein Trauma erinnert, das sich vor drei Jahren wie ein Messer in die rot-weißen Herzen gebohrt hat: Die 2:3-Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05 II besiegelte am 14. Mai 2016 den Abstieg in die Regionalliga.

Die positive Variante des schmerzhaften Rückblicks lautet: Energie Cottbus hat schon damals eine Extremerfahrung gemacht. Die negative Variante des Rückblicks: Energie Cottbus hat damals eine Extremerfahrung gemacht. Denn der Schmerz des 2016er-Traumas ist zwar dank des Aufstiegs im vergangenen Sommer inzwischen erträglicher geworden. Eine Narbe in der rot-weißen Seele wird jedoch für immer bleiben. Und sie meldet sich gerade in diesen Tagen wieder.

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