ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Energie Cottbus

Probespieler abgereist – (noch) keine Einigung mit dem FCE

FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Liridon Vocaj ist wieder aus Cottbus abgereist. Der FC Energie und der Probespieler haben sich vorerst nicht auf eine Verpflichtung geeinigt. Das muss allerdings noch nichts heißen. Der Club prüft die Optionen.

Energie-Probespieler Liridon Vocaj ist vorerst wieder aus Cottbus abgereist. Das erklärte der Verein am Montag auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Der Deutsch-Albaner war am Samstag im Testspiel gegen Sparta Prag (0:2) in der zweiten Halbzeit im Mittelfeld zum Einsatz gekommen. Vocaj agierte in der Partie ballsicher und beweglich. Allerdings war noch nicht richtig zu erkennen, ob er für die körperlich sehr robuste 3. Liga und den Abstiegskampf mit Energie Cottbus tatsächlich eine Verstärkung sein könnte. Nach der Partie hatte FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz erklärt: „Ich wollte sehen, in welchem Fitnesszustand er ist. Man hat erkannt, dass er seit einem halben Jahr ohne Verein ist. Man sieht aber auch, dass er weiß, wie man sich auf dem Spielfeld zu verhalten hat.“ Der Coach konkretisierte: „Er gibt einen entscheidenden Pass. Man sieht Ansätze, aber man sieht, dass er keinen Rhythmus hat.“

Der 25-jährige Vocaj hat für Rot-Weiß Erfurt und die Würzburger Kickers insgesamt 56 Drittliga-Spiele bestritten. In Erfurt hatte man im Sommer aber wegen der anhaltenden Rückenprobleme des Mittelfeldspielers von einer Verpflichtung Abstand genommen. Bei Energie indes will man sich weiterhin alle Optionen offenhalten. Trainer Wollitz hatte am Wochenende eine kurzfristige Entscheidung in der Personalie Vocaj ausgeschlossen. Allerdings ist eine Einigung mit dem Spieler dennoch denknar. Wollitz betonte: „Ich lasse mir bis zum Schluss Zeit. Es wird keinen Schnellschuss geben.“ Der Cottbuser Coach hatte angekündigt, die Mannschaft zu verändern und auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Ihm zufolge werden derzeit sehr viele Spieler angeboten. Die Transferperiode endet am 31. Januar um 18 Uhr.

FC Energie gegen Sparta Prag FOTO: Steffen Beyer
top