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Energie Cottbus im Landespokal-Halbfinale

Endspiel-Auftrag nach dem Spektakel

Routinier Tim Kruse (r.), der beim 4:3-Heimsieg gegen Fortuna Köln sein Comeback nach Verletzungspause gegeben hatte, erhofft sich im Pokal-Spiel gegen Brieselang eine längere Einsatzzeit. FOTO: Christiane Weiland

Cottbus. Nach dem 4:3-Wahnsinn gegen Fortuna Köln kann man sich bei Energie Cottbus nicht lange ausruhen. Am Dienstag hat der Drittligist im Landespokal-Halbfinale einen klaren Auftrag.

Als großer Favorit geht Fußball-Drittligist Energie Cottbus am Dienstagabend in das Landespokal-Halbfinale beim Sechstligisten Grün-Weiß Brieselang (19 Uhr). Und dennoch steht der FCE auch unter Druck. Trainer Claus-Dieter Wollitz sagt ohne Umschweife: „Die Mannschaft hat ganz klar den Auftrag, ins Finale zu kommen. Und dann müssen wir dieses Finale auch wieder gewinnen, weil wir die Einnahmen brauchen.“

Die 121 000 Euro, die jeder Landespokal-Sieger für die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals bekommt, sind für den FCE ein wichtiger Teil der Etatplanung für die kommende Saison. Deshalb nehmen die Cottbuser die Aufgabe beim Tabellen-Elften der Brandenburg-Liga ernst. Co-Trainer René Renno hat Brieselang zwei Mal beobachtet, einmal auswärts, einmal zu Hause. Auffällig ist laut Trainer Wollitz, dass die Grün-Weißen viele Tore schießen, aber auch die meisten Tore in der Liga kassieren.

Angesichts des Endspurts um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga steht der FCE-Cheftrainer vor einem Personalpuzzle. Er sagt: „Die Frage ist, wie stellen wir auf? Einige Spieler brauchen vom Kopf her eine Pause, damit sie im nächsten Endspiel gegen Jena wieder frisch sind. Sie müssen jetzt erst einmal runterkommen. Wir brauchen Spieler, die das Spiel vom Kopf her annehmen.“

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