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Fußball

Energie Cottbus sucht Ersatz fürs Mittelfeld

Lasse Schlüter und seine Kollegen hatten im Mittelfeld gegen Uerdingen einen schweren Stand. Kommendes Wochenende ist Schlüter nun auch noch gesperrt.FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Cottbus hat bei der Niederlage gegen Uerdingen zwar gute Chancen, aber erneut auch große Probleme im Mittelfeld. Deshalb wächst der Wunsch nach Verstärkung in der Winterpause.

Ja klar, es gäbe durchaus einige Argumente, um sich die 0:2 (0:0)-Niederlage von Energie Cottbus gegen Mitaufsteiger KFC Uerdingen schönzureden. Da wäre zum Beispiel die passable 1. Halbzeit, welche die Gastgeber am Samstagnachmittag abgeliefert haben. Sie erarbeiteten und erspielten sich kurz vor der Pause mehrere Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Als Argument zum Schönreden taugt auch der namhafte Kader der Gäste aus Krefeld, die in der Tabelle der 3. Fußball-Liga mittlerweile auf Rang zwei vorgerückt sind. Mit dem 2014er-Weltmeister Kevin Großkreutz sowie Dominic Maroh und Maximilian Beister brachte der ehemalige FCE-Trainer Stefan Krämer gleich mehrere gestandene Erstliga-Spieler mit in die Lausitz und darf weiterhin vom direkten Durchmarsch in die 2. Bundesliga träumen.

All diese Argumente wollte Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz nach der letztlich verdienten Heim-Niederlage aber nicht gelten lassen. „Gegen einen Gegner wie Uerdingen kann man sich vielleicht hinter der individuellen Qualität verstecken. Aber das ist ein Fehler! Wir hätten auch dieses Spiel gewinnen können“, findet Wollitz und fragt warnend: „Wer gibt uns die Garantie, dass es in den Spielen gegen Mannschaften auf Augenhöhe dann funktioniert? Darauf sollten wir uns nicht verlassen.“

Denn es bleibt dabei: Seit den verletzungsbedingten Ausfällen von Tim Kruse und Marcelo funktioniert in den entscheidenden Momenten einfach zu wenig – das gilt sowohl zeitlich als auch räumlich gesehen. Vor 5526 Zuschauern im Stadion der Freundschaft hätten die Gastgeber die 1. Halbzeit zumindest zur vorentscheidenden Phase machen können. „Da müssen wir einfach das Tor schießen, dann verläuft das Spiel auch anders“, findet Stürmer Kevin Scheidhauer. Und auch KFC-Trainer Krämer räumt ein: „Mit der 1. Halbzeit bin ich nicht zufrieden. In der Offensive haben wir zu viele Bälle hergegeben und damit das Umschaltspiel von Energie ermöglicht.“

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