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Der Cottbuser Coach muss nun umstellen. Dass Daniel Bohl (5. Gelbe) gesperrt fehlt, ist klar. Neben Gjasula sind mit Dimitar Rangelov und Felix Geisler zwei weitere wichtige Spieler angeschlagen. „Bei Rangelov bin ich mir ziemlich sicher, dass wir ihn spielfähig bekommen“, sagt Wollitz. Bei Gjasula sehe das hingegen nicht so gut aus. Deswegen denkt Wollitz darüber nach, Tim Kruse auf die wichtige Position im Mittelfeld zu stellen.

Der 36-Jährige hatte nach seiner Achillessehnenverletzung am Samstag ein durchwachsenes Comeback gegeben. Am Dienstag im Landespokal-Halbfinale sah das schon flüssiger aus. Wollitz beschreibt: „Er braucht Spiele, um den Rhythmus zu bekommen.“ Kruse habe aber die nötige Erfahrung für so ein Nervenspiel, wie Wollitz es in Jena erwartet. Das könnte der entscheidende Vorteil gegenüber dem 18-jährigen Leon Schneider sein, der ebenfalls in Betracht kommt. „Ich weiß nicht, ob es gut ist, ihm jetzt in so einem Spiel die ganze Verantwortung zu geben“, hadert Wollitz.

Der Coach hat zudem den Brasilianer Marcelo im Sinn, der nach seiner Verschnaufpause in Zwickau zuletzt gegen Köln bester Cottbuser war. „Er kann das in der Zentrale, wenn auch sicher anders als Gjasula“, so Wollitz. Der Coach verspricht: „Wir werden eine gute Lösung finden.“ Insgeheim hofft er dabei sicher aber noch darauf, dass der „Oberschenkel der Lausitz“ doch einsatzfähig ist, und Gjasula mit Energie ins (Abstiegs)-Endspiel ­gehen kann.

Jürgen Gjasula musste gegen Köln mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. FOTO: Steffen Beyer
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