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Nach dem frühen Rückstand durch einen Treffer von Maximilian Wolfram (5.) hatte Energie schnell ins Spiel gefunden und den Ausgleich durch das Eigentor von Justin Gerlach (11.) regelrecht erzwungen. Das Cottbuser Kombinationsspiel war wieder ins Laufen gekommen, der FCE strahlte über kurze Zeit wieder die inzwischen gewohnte Dominanz im Mittelfeld aus. Jena hatte Probleme und taumelte am Rande des Abstiegs, den eine Niederlage gegen Cottbus für die Thüringer wohl bedeutet hätte.

Dann kam Starkes Lattenknaller und alles änderte sich: Jena spielte fortan mit dem Mute der Verzweiflung, freilich ohne spielerisch zu überzeugen. Dass der Siegtreffer durch Philipp Tietz (77.) einem unberechtigten Elfmeter entsprang, war bezeichnend für das extrem schwache Niveau dieser  Partie. Trainer Wollitz konstatierte nach der klaren Schwalbe von Dominik Bock: „Der Schiri weiß dann selbst, dass er in dieser Szene niemals auf Elfmeter entscheiden kann. Aber wir sind selber, selber, selber schuld.“

Seine Mannschaft hatte im zweiten Abschnitt kaum nennenswerte Offensivaktionen und blieb vor 1300 mitgereisten Lausitzer Anhängern vieles schuldig. Tim Kruse gab zu: „Wir waren immer unterlegen, ob bei den Zweikämpfen oder bei den zweiten Bällen. Da kommt dann dieses Ergebnis leider zustande. An dem Elfmeter hat es nicht gelegen.“

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