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FCE absolviert Wintervorbereitung in Cottbus

Keine Kamele, keine Küste – keine Klagen

Dimitar Rangelov und der FCE müssen sich in diesen Tagen warm anziehen. Viele Cottbuser Drittliga-Konkurrenten hingegen bereiten sich im Süden vor. Der Bulgare sagt aber: „Es spielt keine Rolle, wo wir trainieren.“ FOTO: fotostand / Fotostand / Weiland

Cottbus. Anders als viele Clubs sieht der FC Energie derzeit kaum Sonne. Die Profis nehmen den Verzicht aufs Trainingslager ohne Murren hin.

Der Hallesche FC grüßt derzeit aus dem zart-gelben Sonnenlicht im türkischen Belek, der Cottbuser Auftaktgegner SV Wehen Wiesbaden freut sich auf das blaue Meer in Oliva Nova (Spanien). Ein Großteil der Drittligisten bereitet sich im Süden auf das Drittliga-Jahr vor. Energie Cottbus hingegen muss die Wintervorbereitung in diesen Tagen im grau-kalten Cottbus absolvieren. Der Verein spart sich die Kosten für den etwa 30000 Euro teuren Auslandsaufenthalt – die Spieler nehmen es ohne Murren hin. Lasse Schlüter betont: „Wir haben das die letzten Jahre nicht anders gemacht und sind da auch aufgestiegen. Wir haben hier vor Ort sehr gute Bedingungen, da kann sich keiner beschweren.“ Und der Brasilianer Marcelo, der in der kurzen Weihnachtspause auf einen Heimaturlaub verzichtet hat, beteuert: „Ich bin schon drei Jahre in Deutschland und kenne den Winter. Ich kann bei Schnee und Kälte Fußball spielen.“

Neben den Einheiten im Kraftraum direkt am Stadion und dem Laktattest in der Cottbuser Leichtathletik-Halle gehen die Cottbuser natürlich auch auf den Trainingsplatz. Dabei macht der Rasen im Eliaspark weiter etwas Sorgen, die Niederschläge der vergangenen Wochen haben dem Platz zugesetzt. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz muss seine Einheiten also auch ein bisschen nach dem Wetter planen. Am Montag wurde am Vormittag auf der Anlage in der Parzellenstraße trainiert, nachmittags stand eine Laufeinheit auf dem Programm. Verfügbar ist zudem der Ausweichplatz in Dissenchen, zur Not kann die Mannschaft auch auf dem neuen Kunstrasenplatz im Südstadion oder am Priorgraben antreten. Wollitz sagt aber: „Als Fußballer will man natürlich lieber auf Naturrasen spielen.“

Das geht auch Dimitar Rangelov so. Der Bulgare hatte einst zu Erst- oder Zweitliga-Zeiten noch erlebt, wie sich Energie durchaus hochwertige Unterkünfte in der Winterpause leisten konnte. Legendär sind die Aufenthalte im Fünf-Sterne-Hotel Titanic Deluxe in Antalya. Trainer Claus-Dieter Wollitz war mit seinen Teams immer gern in der spanischen Region Malaga – so auch 2010 mit dem FCE, als das Trainingslager in Estepona stattfand. 2011 allerdings verzichtete Wollitz auf eine weite Reise mit dem Team, weil die Winterpause damals nur vier Wochen lang war.

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