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Cottbus spielt am Samstag gegen Würzburger Kickers

FCE: Probleme sind bekannt - auch behoben?

Den letzten Heimsieg holten Energie und Kevin Scheidhauer (M.) im Oktober gegen Jena. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Energie Cottbus wartet seit über drei Monaten auf einen Heimsieg. Trainer Wollitz stellt auch die Mentalitäts-Frage im Abstiegskampf der 3. Liga. Am Samstag gegen Würzburg ist ein Dreier enorm wichtig. Die vier Neuzugänge könnten dabei eine zentrale Rolle spielen.

Der letzte Siegesjubel im Stadion der Freundschaft liegt schon einige Wochen, genau genommen sogar Monate zurück. Am 27. Oktober 2018 feierte ­Energie Cottbus einen 2:1-Erfolg gegen Carl Zeiss Jena. Damals lag der Aufsteiger noch zwei Punkte vor den Abstiegsrängen. Seitdem gab es ein Remis und drei Niederlagen im Stadion der Freundschaft. Inzwischen trennt den FCE nur noch das bessere Torverhältnis vom ­ Tabellenkeller.

An diesem Samstag gegen die Würzburger Kickers (14 Uhr, LR-Liveticker) besteht eine weitere Chance, diese Heimbilanz aufzubessern und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga zu holen. Trainer Claus-Dieter ­Wollitz hat in dieser Woche noch einmal klargemacht, wie wichtig gerade die Partien vor heimischer Kulisse sind. „Die ­Basis müssen wir in den Heimspielen ­legen“, betont Wollitz vor dem Duell mit den seit der Winter­pause bereits zwei Mal siegreichen Kickers aus Würzburg. Das Team um den Ex-Cottbuser Sebastian Schuppan belegt derzeit den 8. Tabellenplatz und bringt deshalb neben viel Selbstbewusstsein auch die Rolle des Favoriten mit in die Lausitz.

Die Gründe für die magere Heimbilanz in den vergangenen Wochen sind bekannt. Energie machte in der Defensive zu viele Fehler und war in der Offensive nicht durchschlagskräftig genug. Zudem stellte ­Wollitz immer wieder die Mentalitäts-Frage im Abstiegskampf.

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