ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Neuaufbau nach dem Abstieg aus der 3. Liga

Energie Cottbus wartet auf Spieler-Zusagen

Dimitar Rangelov könnte die Mannschaft auch in der Regionalliga anführen. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Der Aufbau der neuen Mannschaft von Energie Cottbus für die „Mission Wiederaufstieg“ steht schon jetzt unter Zeitdruck. Bislang gibt es zwar viele Abgänge, aber noch keine Neuzugänge.

Nach dem Abstieg gibt es normalerweise ein Kommen und Gehen. Bei Energie Cottbus ist es derzeit jedoch ein Gehen und Gehen. Denn das Gerüst der Mannschaft fällt nach dem Abstieg aus der 3. Fußball-Liga von Tag zu Tag mehr auseinander. Neuzugänge sind bislang Fehlanzeige.

„Wir ­führen viele Gespräche und haben inzwischen mehrere Vertragsangebote verschickt“, erklärt FCE-­Trainer Claus-Dieter Wollitz auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Er ergänzt mit Blick auf die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: „Es wird ein echtes Brett, eine Mannschaft zusammenzustellen, die um den Aufstieg mitspielen kann.“

Diese „Mission Wiederaufstieg“ hat der Verein als Ziel für die kommende Spielzeit in der Regionalliga Nordost ausgegeben. Präsident ­Werner Fahle räumte jedoch kürzlich auch eine Finanz­lücke ein und sprach gegenüber dem rbb von ­„einer Zahl, die doch schon etwas größer ist“. Zudem lehnte in dieser Woche die Stadt Cottbus die Bitte des Vereins ab, jährlich einen Investitions- und Unterhaltszuschuss von 500 000 Euro für das Stadion der Freundschaft zu gewähren.

top