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Fußball

Wohin steuert der FCE-Kapitän?

Als Führungsspieler geht Marc Stein bei Energie Cottbus voran. In dieser Saison hat der Abwehrspieler bereits vier wichtige Tore erzielt. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Marc Stein ist bei Energie Cottbus eine Schlüsselfigur. Doch sein Herz wohnt in Stuttgart. Verlängert er dennoch seinen Vertrag beim FCE?

Bestens gelaunt war Energie-Kapitän Marc Stein aus dem kurzen Weihnachtsurlaub nach Cottbus zurückgekehrt – und froh darüber, die 600 Autobahn-Kilometer aus seiner Wahlheimat Stuttgart noch vor den großen Schneefällen im Süden hinter sich gebracht zu haben. Im Schwabenland hatte der 33-Jährige mit seiner Frau Julia und dem zweijährigen Sohn Ben die Feiertage verbracht.

In der Lausitz angekommen gab der Kapitän gleich die Richtung für für die Wintervorbereitung seiner Mannschaft in den kommenden Tagen. „Wir wissen, dass ein hartes Stück Arbeit auf uns zukommt. Am Ende der Hinrunde hat man aber auch in Phasen gesehen, dass wir genug Qualität haben, um Punkte mitzunehmen. Wir müssen uns bestmöglich vorbereiten.“

Stein ist eine Schlüsselfigur beim FCE. Mit Abgeklärtheit, Übersicht und Zweikämpfstärke hält der einstige Erstliga-Spieler von Hansa Rostock und Hertha BSC den Laden zusammen. Sein Wort hat in der Mannschaft großes Gewicht, weil der Abwehrspieler auf dem Spielfeld vorangeht. Bezeichnend war sein Kopfballtor beim Cottbuser Auswärtssieg auf dem Kaiserslauterer Betzenberg – nachdem er sich zuvor in diesem Spiel eine Nasenbeinfraktur zugezogen hatte. Mitspieler Fabio Viteritti schwärmte: „Marc Stein ist brutal – er köpft mit einer gebrochenen Nase das Ding da rein. Er ist ein absoluter Führungsspieler, der Leader in der Mannschaft. Er bringt uns voran und pusht die Mannschaft immer wieder. Es ist unglaublich, was er leistet.“

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