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Fußball

Wollitz nimmt Mamba in die Pflicht

Beim Kampfspiel in München konnte sich Streli Mamba (r.) nur selten gegen die „Löwen“-Abwehr durchsetzen. Foto: EibnerFOTO: Eibner-Pressefoto / EIBNER/Florian_Schust

Cottbus. Der wichtigste Energie-Angreifer ist nicht in Bestform und steht zudem kurz vor einer Gelb-Sperre. Für den Trainer ist das eine Frage der Einstellung.

Die gute Nachricht ist: An diesem Wochenende spielt Energie Cottbus im brandenburgischen Landespokal. Am Freitagabend treten die Lausitzer beim Landesliga-Team Angermünder FC (19 Uhr) an. Dort kann Angreifer Streli Mamba also keine weitere gelbe Karte in der 3. Fußball-Liga kassieren. Es wäre seine Fünfte. Die bedeutet ein Spiel Sperre – und Mamba würde damit beim ohnehin schon dünn besetzten FCE im Angriff ein riesiges Loch reißen. Schließlich ist der 24-Jährige aktuell der einzige einsatzfähige Energie-Angreifer, der schon Drittliga-Tauglichkeit nachgewiesen hat. Wann der am Sprunggelenk operierte Kevin Scheidhauer zurückkehrt, ist weiterhin offen.

Mambas Kartenbilanz aus den ersten sechs Drittliga-Spielen überrascht. Kein anderer Cottbuser Profi wurde so oft verwarnt. Dabei müssen Akteure wie der robuste Abwehrspieler José-Junior Matuwila (eine gelbe Karte) sicherlich öfter in Kauf nehmen, in einem defensiven Zweikampf an die Grenze des Erlaubten zu gehen – und im Zweifelsfall dafür Gelb zu sehen.

Mamba hingegen bekam zuletzt bei der 0:2-Niederlage in München Gelb für eine wilde Schimpftirade, danach stand er wegen seines ständigen Reklamierens sogar kurz vorm Platzverweis. Auch die anderen Verwarnungen in der bisherigen Saison waren keineswegs Konsequenzen für ein überengagiertes Zweikampfverhalten des Angreifers. Eine Schwalbe gegen Rostock, ein ausgezogenes Trikot beim Torjubel in Wiesbaden und eine Schubserei in Würzburg stehen noch in Mambas Sünderkartei.

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