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Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz ist natürlich aufgefallen, dass sein wichtigster Angreifer derzeit öfter negativ statt positiv auffällt. Denn trotz bisher schon drei Toren und drei weiteren Vorlagen agiert der Angreifer nicht in Bestform. Wollitz hat dafür eine Erklärung. Er sagt: „Mamba hat auch in München nicht im Hier und Jetzt gespielt. Er sollte sich daran erinnern, dass wir eine Mannschaft sind. Und, dass jeder seinen Teil dazu beitragen muss. Das habe ich nach dem Spiel im Kreis auch so gesagt.“

Eine Interview-Anfrage der RUNDSCHAU wurde vom Angreifer und auch vom Verein abgelehnt.

Mamba stand im zurückliegenden Transfersommer häufig in den Schlagzeilen. Nach 19 Regionalliga-Toren in der Vorsaison waren dem Vernehmen nach mehrere Zweitligisten an ihm interessiert. Energie-Trainer Wollitz nannte erst 500 000 Euro als Schmerzgrenze ­für den möglichen Verkauf seines wohl wichtigsten Angreifers, schraubte die geforderte Ablöse später noch auf 750 000 Euro hoch. Zuletzt bezeichnete das FCE-Präsidium den Angreifer sogar als unverkäuflich. Selbst wenn Energie immer wieder auf finanzielle Einnahmen angewiesen sei, so stünde doch der sportliche Erfolg an erster Stelle, hieß es.

Dafür nimmt Trainer Wollitz den Stürmer nun in die Pflicht. Er betont: „Man kann sich auf dem Rasen zwar mit dem Schiedsrichter und den Gegenspielern beschäftigen – aber man muss sich auch am Spiel beteiligen.“

Das gilt als nächstes wieder für das Cottbuser Drittliga-Heimspiel am 15. September gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Ein Spiel ohne Mamba-Verwarnung wäre eine gute Nachricht für Energie.

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