ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Fußball

Energie feiert Remis wie einen Sieg

So jubelt Energie Cottbus über das späte Unentschieden FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Was für ein Jubel im Stadion der Freundschaft! Aufsteiger Cottbus verhindert beim 2:2 (0:1) gegen Unterhaching mit späten Toren erste Niederlage.

Mit dem Regen kam am Mittwochabend im Stadion der Freundschaft nicht die Abkühlung, sondern ein wahnsinniger Schlussspurt von Energie Cottbus gegen die SpVgg Unterhaching. Mit zwei späten Toren beim 2:2 (0:1)-Remis verhinderte der Aufsteiger nicht nur die erste Saisonniederlage, sondern verteidigte auch die sensationelle Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga. „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, feierten die FCE-Fans ihr Team nach dem Schlusspfiff einer erneut begeisterten Partie.

Denn der FCE bot vor 8041 Zuschauern auch gegen die spielstarken Gäste aus Bayern vor allem in der zweiten Halbzeit eine sehr couragierte Leistung. Anders als beim 3:0-Auftaktsieg gegen Hansa Rostock sowie dem 2:0 beim SV Wehen Wiesbaden machte es das Team diesmal aber überaus spannend, ehe mit diesem Remis der nächste Achtungserfolg des Aufsteigers im Kampf um den Klassenerhalt feststand. Luca Marseiler brachte die Gäste in der 42. Minute in Führung. Stephan Hain erhöhte auf 2:0 (84.) – die vermeintliche Entscheidung. Doch es folgte eine denkwürdige Schlussphase, in der selbst der erste Regen seit Tagen in der Lausitz nur noch eine Nebenrolle spielte. Denn Kapitän Marc Stein löste mit zwei späten Toren in der 88. sowie 90. Minute einen regelrechten Jubelsturm auf der Cottbuser Ersatzbank sowie auf den Rängen aus.

Der FC Energie setzte auch diesmal wieder auf seine Regionalliga-Aufstiegshelden – es war saisonübergreifend bereits das fünfte Pflichtspiel in Folge mit derselben Startformation. Ganz vorn stürmte erneut der von Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn umworbene Streli Mamba. Nachdem FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz am Sonntag nach dem Auswärtssieg in Wiesbaden öffentlich gemacht hatte, dass Mamba seinen im Juni 2019 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird, hat sich in dieser Woche nun auch SCP-Manager Markus Krösche zu diesem Thema zu Wort gemeldet. „Quatsch“ sei laut Krösche zwar, dass der Cottbuser Torjäger schon einen Vorvertrag in Ostwestfalen unterschrieben habe. Gegenüber dem „Westfalenblatt“ sagte Krösche aber auch: „Streli will zu uns, das ist Fakt.“ Dem Vernehmen nach hat Paderborn sein Angebot inzwischen auf 500000 Euro erhöht.

top