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Cottbus unterliegt Auerbach mit 1:4

Energie kassiert erschreckende Heimklatsche

Sorgte mit seinem zwischenzeitlichen 1:1 für den einzigen Cottbuser Lichtblick: Berkan Taz (l., gegen Daniel Tarczal und Marcel Schlosser). FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Energie Cottbus kassiert im fünften Regionalliga-Spiel die dritte Niederlage und verliert gegen das bis dato punktlose Tabellenschlusslicht VfB Auerbach erstmals auch zuhause. Nach dem 1:4-Debakel gibt es sogar „Wollitz Raus“-Rufe.

Energie Cottbus hat einen kaum für möglich gehaltenen Rückschlag im Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft einstecken müssen und am Freitagabend eine 1:4-Heimniederlage gegen den VfB Auerbach kassiert. Währenddessen hat die Konkurrenz weiter eifrig Punkte gesammelt an der Spitze. Durch die Siege von Lok Leipzig (2:0 gegen Rathenow) und Hertha BSC II (1:0 gegen Berliner AK) ist Platz eins nach nur fünf Spieltagen bereits sieben Zähler entfernt.

Dabei legte Energie gut los. Keine 60 Sekunden dauerte es, da durfte die Nordwand schon die erste Ecke beklatschen. Berkan Taz schlug den Ball auf die Stirn von Jan Koch und der verpasste mit seinem Kopfball ans Quergebälk den Blitzstart (1.). Doch wer dachte, dass es in diesem Duktus weitergehen würde, wurde fix eines Besseren belehrt. Der Tabellenletzte aus dem Vogtland traute sich mehr und mehr in gefährliche Sektoren, wo sie unbequem waren. Und nach zehn Minuten ließ der Ex-Cottbuser Marc-Philipp Zimmermann die 5823 Zuschauer im Stadion der Freundschaft erstmals verstummen und ungläubig dreinschauen. Nach einer Flanke von der linken Seite hatte sich Neuzugang Axel Borgmann im Zentrum verschätzt und Zimmermann nickte den Ball scharf wie platziert ins lange Eck.

Ein Muster, das sich wiederholen sollte, da Tobias Hasse Auerbachs Ex-Profi Marcel Schlosser, der immerhin 33 Drittliga-Spiele für Chemnitz und Magdeburg machte, nie in den Griff bekam und am Flanken zu hindern vermochte. VfB-Trainer Sven Köhler hatte seine Hausaufgaben scheinbar gemacht und erkannt, dass Energies Abwehrverbund doch ziemlich zu verunsichern ist, wenn man nur hohe Flankenbälle in den Strafraum segeln lässt. Dabei war die Deckungsreihe doch reichlich unsortiert.

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