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RUNDSCHAU-Interview

Energie-Torhüter Rauhut: „Ich war wie ein Fremdkörper“

FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Emotionale Achterbahnfahrt für Energie-Torhüter Kevin Rauhut. Nach dem 4:3-Sieg gegen Fortuna Köln spricht der Keeper im RUNDSCHAU-Interview über seine Fehler, die Glücksgefühle und „seine beschissensten 90 Minuten“.

Kevin Rauhut, ganz ehrlich: Wie viele Steine sind Ihnen vom Herzen gefallen, als der Ball zum 4:3-Siegtor für Energie Cottbus im Netz war?

Rauhut Ich glaube, ich war heute der Fremdkörper der Mannschaft. Das waren wirklich mit die beschissensten 90 Minuten meiner Laufbahn. Wir haben in der Kabine gesagt, dass wir eine Familie sind. Und in einer Familie passieren Fehler. Heute kann ich froh sein, dass wir eine starke Familie auf dem Platz gesehen haben. Die hat mich quasi gerettet, die hat den Verein für heute gerettet. Ich bin wahnsinnig dankbar für die Leistung der Jungs, für die aufopferungsvolle Stimmung der Leute. Das war einmalig, dass ich noch angefeuert wurde, nachdem ich die beiden Gegentore verursacht habe.

Was kann man als Torhüter überhaupt machen, wenn man zwei Gegentore mitverursacht? Wie spricht man sich Mut zu?

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