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Im Abseits stehen kann ein Spieler nur in der gegnerischen Hälfte, also ab der Mittellinie! Diese Regel war für viele Fußballer-Generationen stets Gesetz. Viele fragten sich deshalb am Samstagnachmittag: Wie konnte es also einen Freistoß wegen Abseits gegen Energie in der Cottbuser Hälfte geben? „Es gibt offenbar eine neue Regel“, wunderte sich Energie-Trainer Frank Eulberg, der diesmal den gesperrten Claus-Dieter Wollitz an der Seitenlinie vertrat. Und Gäste-Coach Sascha Hildmann meinte: „Wir haben die neue Regel unmittelbar vor dem Spiel mit der Mannschaft besprochen. Nein, im Ernst: Dass es diese neue Regel gibt, habe ich bisher nicht gewusst.“

So neu ist die Regel allerdings gar nicht. Sie wurde schon zur Saison 2016/17 eingeführt. Ganz konkret heißt in Regel 11 zum Thema Spielfortsetzung nach einem Abseitspfiff: „Bei einem Abseitsvergehen gibt der Schiedsrichter am Ort des Vergehens einen indirekten Freistoß, auch wenn sich der Ort in der eigenen Hälfte des Spielers befindet.“

FOTO: DFB
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