ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Cottbus kämpft bei Rathenow Optik um den Landespokal

Ist Energie Cottbus bereit für das traurige Finale?

Der Abstieg tut noch immer weh - auch Torhüter Avdo Spahic (l.) und Leon Schneider. FOTO: Eibner-Pressefoto / EIBNER/Michael Taeger

Cottbus. Das Pokal-Endspiel in Rathenow sollte für Energie Cottbus eigentlich der emotionale Saisonhöhepunkt werden. Doch der Abstieg hat alles verändert. Dabei geht es an diesem Samstag um so viel: den Profi-Fußball in der Lausitz.

Die Tränen sind erst einmal getrocknet – die Trauer aber bleibt: Eine Woche nach dem schmerz­haften Abstieg aus der 3. Liga ­wegen eines einzigen Tores steht für ­Energie Cottbus an diesem Samstag viel mehr auf dem Spiel als nur der Erfolg im Branden­burger ­Landespokal. Im Pokal­finale bei ­Optik Ra­thenow (14.15 Uhr/LR-Liveticker) geht es für den FCE um die Zukunft des Profifußballs in der Lausitz. Denn die 200 000 Euro, die es für den Einzug in die 1. Runde des DFB-Pokals gibt, sind ein ganz wichtiger Baustein beim Neuaufbau in der Regionalliga Nordost.

Brüchige Stimme und den Tränen nahe

Klar ist bereits jetzt, dass es aus Cottbuser Sicht ein trauriges Fi­nale wird. Die Frage lautet: Ist die Mannschaft mental schon wieder bereit für dieses Endspiel gegen den Viertligisten aus Rathenow, der in dieser Woche die freudige Botschaft erhielt, dass er trotz des sportlichen Abstieges in der 4. Liga bleiben darf? „Es tut immer noch weh. Und es wird wohl auch in zwei Jahren immer noch wehtun. Es ist bitter, aber wir müssen uns jetzt irgendwie auf dieses Spiel fokussieren, weil es für den Verein extrem wichtig ist“, sagt Daniel Bohl.

top