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Cottbus vor dem wichtigen Spiel in Jena

„Keine Torwart-Diskussion“ bei Energie

Avdo Spahic sitzt in der 3. Liga seit Februar auf der Bank. Foto: Bock FOTO: Sven Bock / Sven Bock/FuPa Brandenburg

Cottbus. Beim Sieg im Landespokal-Halbfinale feierte Avdo Spahic ein solides Comeback im Tor von Energie Cottbus. Aber was bedeutet das für das Spiel am Samstag in Jena?

Avdo Spahic strahlte am Dienstagabend mit dem Flutlicht auf dem Sportplatz in der Leistikowstraße in Falkensee um die Wette. Der Torhüter gewann mit Energie Cottbus das Landespokal-Halbfinale gegen Grün-Weiß Brieselang klar und deutlich 5:0 (4:0). Dass er dabei ohne Gegentor blieb, tat Spahic sichtlich gut. „Es ist immer sehr gut, zu Null zu spielen. Man hat mehr Selbstbewusstsein und ein besseres Gefühl“, erklärt er. Für Avdo Spahic (22) war es das erste Pflichtspiel seit dem 16. Februar und der 0:3-Niederlage in der 3. Fußball-­Liga beim SV Meppen. Danach gab es den viel diskutierten Torwart-Wechsel. Der FCE teilte damals mit, dass Spahic an muskulären Problemen im Oberschenkel laboriert. Für die etat­mäßige Nummer eins rückte Kevin Rauhut in den Kasten.

Gefährliche Freistöße

Genaugenommen musste sich Spahic am Dienstagabend gegen Brieselang nur zwei Mal ernsthaft beweisen. Bei einem Frei­stoß am Anfang des ungleichen Duells gegen den Sechstligisten aus der Brandenburgliga flog er spektakulär durch die Luft und wehrte den Ball ab. In der zweiten Halbzeit ­wurde es ebenfalls bei einem Frei­stoß noch einmal gefährlich für den gebürtigen ­Bos­nier. Diesmal ging der Ball knapp am Tor vorbei und Spahic musste deshalb nur spektakulär fliegen. „Avdo war sehr fokussiert und hat gut mitgespielt“, lobt ­Trainer Claus-Dieter Wollitz.

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