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Cottbus gewinnt Pokal und verliert sein Team (Mit VIDEO)

Alle Verhandlungen bei Energie liegen auf Eis

Auch bei (v.l.) Kevin Weidlich, José-Junior Matuwila und Streli Mamba sitzt der Abstiegsschmerz tief. FOTO: LR / Frank Noack

Cottbus. Zum bitteren Abschied gab es immerhin noch den Landespokal. Das Team von Energie Cottbus bricht nach dem Abstieg aus der 3. Liga auseinander. Die Rahmenbedingungen für den Neuaufbau sind unklar. Für Trainer Wollitz ist der Wiederaufstieg derzeit „utopisch“.

Als diese Zeilen hier entstehen, gibt es das aktuelle Team von Energie Cottbus schon nicht mehr. Der 1:0-Sieg im Endspiel des Brandenburger Landespokals bei Optik Rathenow war das traurige Finale ­einer Mannschaft, die in den vergangenen drei Jahren erst in der Regionalliga und dann in der 3. Liga zu einer echten Einheit zusammengewachsen ist.

Am Abend nach dem dritten ­Pokalsieg in Serie traf sich das Team zum letzten Mal in gemüt­licher ­Atmosphäre – der Begriff Abschiedsparty ist in diesem Zusammenhang so unpassend wie der Abstieg aus der 3. Liga. „Es haben sich alle Spieler für die Zeit in Cottbus bedankt. Ich gehe nicht davon aus, dass wir viele Spieler hier wiedersehen werden“, sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz am Sonntag der RUNDSCHAU. Die meisten ­Profis waren zu diesem Zeitpunkt schon in Richtung Heimat unterwegs – und wohl auch zu neuen Arbeitgebern.

Torjäger Streli Mamba, der in ­einem sehr zähen Finale gegen den Regionalligisten Rathenow in der 53. Minute den Siegtreffer erzielte, wechselt zu Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn. Marcelo de Freitas wird die Lausitz ebenfalls verlassen.  Das hat er am Wochenende mit einer Internetbotschaft an die Fans bestätigt („Ich brauche in meinem Leben eine neue Herausforderung“).

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