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Energie Cottbus

Kobylanskis frustrierende Rückkehr zum FCE (mit VIDEO)

FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Noch im Hinspiel hatte Martin Kobylanski gegen seinen einstigen Heimatclub Energie Cottbus mit Preußen Münster eine Sternstunde erlebt. Nach der emotionalen Rückkehr ins Stadion der Freundschaft nahm er jedoch eine 0:3-Niederlage und jede Menge Frust mit.

Vor dem Spiel schüttelte er viele Hände, nach den 90 Minuten diskutierte Martin Kobylanski intensiv mit seinem Trainer Marco Antwerpen. Die 0:3-Niederlage mit Preußen Münster hatte dem einstigen Cottbuser die Laune mächtig verdorben. Der 25-Jährige gab zu: „Das hatten wir uns definitiv anders vorgestellt.“ Doch bereits nach sieben Minuten lagen die Münsteraner mit 0:2 zurück – bis dahin hatte Kobylanski kaum eine Ballberührung. Ganz im Gegensatz zum Hinspiel, als der Ex-Cottbuser seinen einstigen Heimatverein mit einem frühen Doppelpack abgeschossen hatte.

Nun monierte der Mittelfeldspieler frustriert: „Man kann ein Tor fressen, aber gleich drei in einer Halbzeit, das muss nicht sein. 0:3 in der Halbzeit, das ist dann schon schwierig.“

13 Jahre hatte Kobylanski in Cottbus verbracht, nachdem ihn sein Vater Andrzej Kobylanski nach seinem Wechsel von TeBe Berlin zu Energie mit in die Lausitz gebracht hatte. Papa Kobylanski war am Samstag auch im Stadion der Freundschaft, 76 Spiele hatte er hier einst für Energie absolviert. Sein Sohn berichtete: „Vorm Spiel war es sehr emotional für mich, weil ich viele alte Gesichter gesehen habe, meine Familie und meine Freunde da waren.“ Gemeinsam mit Leonardo Bittencourt, den Sohn von Franklin Bittencourt, hatte es „Koby“ bei Energie von der F-Jugend bis in die Profi-Elf geschafft.

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