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Fußball

Lautern-Frust über Energie: „Schießen die Dinger irgendwo hin“

Nach der Niederlage gegen Cottbus schimpften die Lauterer über die Spielweise des FC Energie.FOTO: Eibner-Pressefoto / EIBNER/eer

Kaiserslautern. Nach der Niederlage gegen Energie Cottbus herrscht beim 1. FC Kaiserslautern großer Frust. Der Liga-Favorit wirft dem Aufsteiger dessen desktruktive Spielweise vor. Bei Energie ist man stolz über den Schachzug mit der Dreierkette.

Vor dem Spiel hatte Kaiserslauterns Trainer Michael Frontzeck mit einem „gallischen Dorf dort oben an der polnischen Grenze“ verglichen, nach dem Cottbuser 2:0-Überraschungssieg kamen er und seine Mannen sich ziemlich verprügelt vor. Die Frage ist nur, ob die Römer damals nach den schmerzhaften Niederlagen gegen Asterix und seine Gallier auch die ganze Zeit noch über die in ihren Augen unwürdige Taktik des Gegners geschimpft haben.

Das jedenfalls taten bis auf Frontzeck, der Energie als „gut organisiert und hochmotiviert“ lobte, die meisten Lauterer. Allen voran Mittelfeldspieler Jan Löhmannsröben, der mit seiner deutschlandweit beachteten Schiedsrichter-Kritik („Der soll Cornflakes zählen gehen“) in dieser Saison schon für Aufsehen gesorgt hatte. Dieses Mal behauptete der 27-Jährige: „Die waren 90 Minuten am Schwimmen und haben es für ihre Möglichkeiten dann gut gemacht.“ Cottbus habe die Mauer wieder hochgezogen – und sein Team dagegen keine Mittel gefunden, so Löhmannsröben.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz fand das nicht sonderlich amüsant und betonte: „Ich glaube, dass andere Mannschaften schon viel destruktiver gespielt haben. Man muss sich nicht dafür entschuldigen, dass man nur eine Torchance zulässt.“

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