ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Fußball

Mamba in neuer Rolle gefordert

Im Heimspiel gegen Jena wurde Streli Mamba (l.) erst nach gut einer Stunde eingewechselt. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Der Torjäger der vergangenen Saison ist aus der Startelf von Energie Cottbus gerutscht. Am Freitag beim Drittliga-Spiel in Kaiserslautern könnten seine Qualitäten jedoch gefragt sein.

Die Frage, ob Rückkehrer Dimitar Rangelov auf Anhieb in der Startformation von Energie Cottbus spielen kann, ist seit Samstag beantwortet. Der 35-jährige Sturm-Routinier erzielte in der ersten Partie gleich sein erstes Tor und hatte einen erheblichen Anteil am 2:1-Heimsieg gegen Carl Zeiss Jena. Die Frage, wie es jetzt mit Streli Mamba weitergeht, ist dagegen aktueller denn je. Denn der Torjäger der zurückliegenden Regionalliga-Saison saß gegen Jena zunächst auf der Bank und wurde erst nach gut einer Stunde für ­Rangelov eingewechselt – so spät wie noch nie in der laufenden Spielzeit der 3. Liga.

Vier Tore stehen für Streli Mamba bislang zu Buche, aber auch schon fünf Gelbe Karte und die daraus resultierende Sperre. Mangels Alternativen war Mamba lange Zeit bei Energie gesetzt. In der aktuellen Sturm-Hierarchie scheint der 24-Jährige jedoch auf Rang drei zurückgerutscht zu sein. Denn neben Rangelov blühte am Samstag gegen Jena auch der lange verletzte Kevin Scheidhauer auf und spielte als einziger Angreifer 90 Minuten lang durch. „Scheidhauer hat kämpferisch und läuferisch alles rausgehauen. Das hätte ich mir dann nach der Einwechslung auch von Mamba gewünscht. Er hat derzeit wenig gute Aktionen“, erklärt Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Trotz seiner vier Tore ist der schnelle Stürmer irgendwie noch nicht in der 3. Liga angekommen. Auch gegen Jena hatte Mamba zwar viele Räume, um seine Geschwindigkeit auszuspielen. Meistens lief er dabei jedoch in Abseits. Pluspunkte bei Wollitz konnte er mit seinem 30-Minuten-Auftritt nicht sammeln. „Ich hätte mir mehr von Mamba gewünscht“, sagt der Coach.

top