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Kommentar

Beste Motivation für die FCE-Quälerei

Jan Lehmann FOTO: LR / Sebastian Schubert

Cottbus. Der FC Energie Cottbus startet am Freitag in die Wintervorbereitung. RUNDSCHAU-Reporter Jan Lehmann sagt in seinem Kommentar, warum der Profi-Fußball in der Lausitz wieder auf der Kippe steht und wieso es dieses Mal trotzdem anders als im Abstiegsjahr 2016 ist.

Bei Energie Cottbus beginnt die alljährliche Winter-Quälerei, der FCE bereitet sich ab Freitag auf den Abstiegskampf in der 3. Liga vor. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz steht auf Tabellenplatz 14 – mehr Warnung ist nicht nötig. Schließlich stand Energie im Januar 2016 ebenfalls auf Rang 14 und stürzte dann in den Amateurfußball ab. Damals hatte der FCE sogar vier Punkten Vorsprung vor der Abstiegszone, dieses Mal sind es sogar nur zwei. Der Profi-Fußball in Cottbus steht also wieder auf der Kippe. Und dennoch gibt es einen Unterschied: Während sich damals die Miriuta-Möhrle-Mattuschka-Michel-Mannschaft die Auswirkungen eines Abstiegs wohl kaum ernsthaft vorstellen konnte, wissen die meisten Cottbuser Spieler ganz genau, wofür (oder wogegen) sie sich ins Zeug legen. Spiele auf hartgefrorenen Plätzen oder holprigen Rasen-Matsch-Kompositionen gegen bis in die Eisenstollen motivierte Gegner unter Funzelflutlicht – in diese unangenehme Regionalliga will gewiss keiner der Cottbuser wieder zurück. Eine bessere Motivation dürfte es kaum geben, um sich in den kommenden Tagen ordentlich zu schinden.

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